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Semantisch-lexikalische Störungen bei Kindern: Diagnostik und Therapie


Ziel: 
Den TeilnehmerInnen das nötige Handwerkszeug vermitteln, mit dem individuelle sprachsystematische Therapieziele bei semantisch-lexikalischen Störungen abgeleitet und fachpraktisch umgesetzt werden können. Das Seminar fokussiert Störungen im Inventar und Bedeutung sowie Vernetzung und Strukturierung.

Dozentin: Katrin Riederer

Inhalt: 
In einer theoretischen Einführung werden neben den wichtigsten lexikalischen Erwerbsschritten, der Zusammenhang der semantisch-lexikalischen Entwicklung mit anderen linguistischen und kognitiven Bereichen aufgezeigt und die verschiedenen lexikalischen Störungsausprägungen näher beschrieben.
Im Anschluss werden verschiedene Testverfahren zur Überprüfung semantisch-lexikalischer Fähigkeiten vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Auswertung und Interpretation der Ergebnisse sowie der sprachspezifischen Therapieableitung. Die Grundlage für die Wortschatztherapie bildet der Interventionsansatz „Patholinguistische Therapie bei Sprachentwicklungsstörungen (PLAN; Siegmüller & Kauschke, 2006)". Im Seminar werden  die Therapiebereiche „Erweiterung und Festigung des Wortschatzes nach dem Erwerb der ersten 50 Wörter" sowie „Strukturierung und Organisation" fokussiert. Die Übungsbereiche nach dem PLAN werden besprochen und mit Hilfe von Videosequenzen sowie therapeutischen Umsetzungsideen vertieft. Hier werden die 2016 unter der Herausgeberschaft von Kauschke & Siegmüller erscheinenden „Materialien zur Therapie nach dem Patholinguistischen Ansatz: Semantik und Lexikon" einbezogen.

Fortbildungspunkte: 16

Preis: EUR 269.-

voraussichtliche Seminarzeiten: Samstag 10.00 - 17.30 Uhr, Sonntag 09.00 - 16.30 Uhr