Oct
29
to Oct 30

Workshop: Therapieevaluation in der Sprachtherapie (Kinder)

Ziel: 
Gemeinsame Erarbeitung der Schritte: Planung, Durchführung, Evaluation und Auswertung von Wirksamkeitsprüfung 

Dozentin: Katrin Riederer

Inhalt: 
Für das bessere Verständnis der Konzepte und einzelnen Schritte der Wirksamkeitsprüfung werden zu Beginn grundlegende Begriffe geklärt und gemeinsam diskutiert. Gemeinsam werden unterschiedliche Untersuchungspläne zur Therapieevaluation der sprachtherapeutischen Intervention diskutiert. Im Anschluss werden eigene Untersuchungspläne mit Hilfe von Falldarstellungen in Kleingruppen erarbeitet. Hierbei werden den therapeutischen Checklisten zum therapeutischen Vorgehen bereitgestellt.

Fortbildungspunkte: 16

Preis: EUR 269.-

voraussichtliche Seminarzeiten: Samstag 10.00 - 17.30 Uhr, Sonntag 09.00 - 16.30 Uhr

Seminarort: Hochschule Fresenius, Charles-de-Gaulle-Str. 2, 81737 München

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Jun
18
to Jun 19

Frühe Sprachtherapie bei kaum oder gar nicht sprechenden Kindern ab dem Alter von 2 Jahren

Ziel: 
Den TeilnehmerInnen wird das nötige Handwerkszeug für die diagnostische und therapeutische Arbeit mit Late Talkers vermittelt.

Dozentin:
Patricia Pomnitz

Inhalt: 
Die TeilnehmerInnen erhalten einen kurzen Überblick über den ungestörten Spracherwerb und mögliche Abweichungen in den ersten drei Lebensjahren. Auf der Basis von Fallbeispielen werden schließlich die zentralen Grundlagen zum Erscheinungsbild der Late Talkers praxisorientiert vermittelt: Häufigkeit, Ätiologie, Symptomatik, Prognose, Entwicklungsverläufe
Ergebnisse aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen bilden schließlich die Grundlage für die Erarbeitung der notwendigen diagnostischen Untersuchungen und der differenzialdiagnostischen Abgrenzung verschiedener Störungsbilder (u.a. globale Entwicklungsstörung etc.). Es werden diagnostische Verfahren für den Frühbereich sowie gezielte Möglichkeiten der frühen Sprachförderung vorgestellt: SETK 2 (Grimm 2000), Elternfragebögen: ELFRA II (Grimm & Doil 2000), FRAKIS (K) (Szagun et al. 2009) sowie SEB 2KT (v. Suchodoletz & Sachse 2011). Im Praxisteil erfolgt ein konkreter Vorschlag zur Durchführung einer Diagnostik. 
Schließlich werden überblicksartig Evaluationsstudien und evidenzbasierte Konzepte zur sprachtherapeutischen Frühintervention bei Late Talkern vorgestellt. Im Praxisteil stehen die Planung und die Durchführung von verschiedenen Therapiemethoden im Fokus. Während im Rahmen der Therapieplanung vor allem Fragen bzgl. des auszuwählenden lexikalischen Materials (welche Wörter zu welcher Zeit) und der Lernrate (wie viele Wörter pro Sitzung) im Vordergrund stehen, werden im Bereich der Therapiedurchführung verschiedene Therapiemethoden erarbeitet (u.a. Inputspezifizierungen und Übungen (Siegmüller & Kauschke 2006, Siegmüller et al. 2010), Modellierungen (Dannenbauer 2002) sowie sprachförderliche Strategien (Schlesiger 2009) und prosodische Techniken. 

Fortbildungspunkte: 16

Preis: EUR 269.-

voraussichtliche Seminarzeiten: Samstag 10.00 - 17.30 Uhr, Sonntag 09.00 - 16.30 Uhr

Seminarort: Hochschule Fresenius, Charles-de-Gaulle-Str. 2, 81737 München 

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Apr
22
to Apr 23

Therapie von Sprachverständnisstörungen im Vorschul- und Grundschulalter

Ziel: 
Kennen theoretischer Grundlagen, Kennenlernen verschiedener Bausteine zur Therapie von Sprachverständnisstörungen 

Dozentin:
Dr. Wilma Schönauer-Schneider

Inhalt: 
Im Seminar werden zunächst knapp theoretische Grundlagen zum Sprachverstehen und Monitoring des Sprachverstehens erläutert. Es folgen ausgewählte diagnostische Möglichkeiten für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter mit Schwerpunkt auf Textebene und Monitoring des Sprachverstehens. Schwerpunkt des Seminars stellen Möglichkeiten der Förderung und Therapie von Kindern mit Sprachverständnisstörungen dar, die anhand praktischer Beispiele veranschaulicht werden. Ein wichtiger Baustein stellt dabei die Förderung des Monitorings des Sprachverstehens dar. 

Fortbildungspunkte: 16

Preis: EUR 269.-

voraussichtliche Seminarzeiten: Freitag 13.30 - 19.15 Uhr, Samstag 09.00 - 17.30 Uhr

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Jan
30
to Jan 31

Semantisch-lexikalische Störungen bei Kindern: Diagnostik und Therapie

Ziel: 
Den TeilnehmerInnen das nötige Handwerkszeug vermitteln, mit dem individuelle sprachsystematische Therapieziele bei semantisch-lexikalischen Störungen abgeleitet und fachpraktisch umgesetzt werden können. Das Seminar fokussiert Störungen im Inventar und Bedeutung sowie Vernetzung und Strukturierung.

Dozentin: Katrin Riederer

Inhalt: 
In einer theoretischen Einführung werden neben den wichtigsten lexikalischen Erwerbsschritten, der Zusammenhang der semantisch-lexikalischen Entwicklung mit anderen linguistischen und kognitiven Bereichen aufgezeigt und die verschiedenen lexikalischen Störungsausprägungen näher beschrieben.
Im Anschluss werden verschiedene Testverfahren zur Überprüfung semantisch-lexikalischer Fähigkeiten vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Auswertung und Interpretation der Ergebnisse sowie der sprachspezifischen Therapieableitung. Die Grundlage für die Wortschatztherapie bildet der Interventionsansatz „Patholinguistische Therapie bei Sprachentwicklungsstörungen (PLAN; Siegmüller & Kauschke, 2006)". Im Seminar werden  die Therapiebereiche „Erweiterung und Festigung des Wortschatzes nach dem Erwerb der ersten 50 Wörter" sowie „Strukturierung und Organisation" fokussiert. Die Übungsbereiche nach dem PLAN werden besprochen und mit Hilfe von Videosequenzen sowie therapeutischen Umsetzungsideen vertieft. Hier werden die 2016 unter der Herausgeberschaft von Kauschke & Siegmüller erscheinenden „Materialien zur Therapie nach dem Patholinguistischen Ansatz: Semantik und Lexikon" einbezogen.

Fortbildungspunkte: 16

Preis: EUR 269.-

voraussichtliche Seminarzeiten: Samstag 10.00 - 17.30 Uhr, Sonntag 09.00 - 16.30 Uhr 

 

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